Burnout und Mitochondrienmedizin

Erschöpfung, Burnout (Störung der Mitochondrien und nitrosativer Stress)

Sind Belastungen wie etwa Umweltfaktoren, chronischer Stress, Entzündungen, Schmerzen über einen langen Zeitraum vorhanden, treten Krankeiten auf wie Burnout, Chronic Fatique Syndrom oder Fibromyalgie. Es sind Multisystemerkrankungen d.h. mehrere Organsysteme erkranken gleichzeitig, deshalb ist eine einseitige Therapie, wie es oft angewandt wird, nicht erfolgsversprechend. Alle diese Erkrankungen haben gemeinsam eine Störung der Mitochondrien, die zu einer verminderte Bereitstellung von Energie führt.

Das Burnout-Syndrom bezeichnet eine Form physischer und psychischer Erschöpfung, die als Folge von Stressoren auftritt. Wenn über längere Zeit immer weniger Energiereserven im Körper vorhanden sind, entwickelt sich das Chronic Fatique Syndrom. Das Chronic Fatique Syndrom tritt auch bei Menschen auf, die eine Chemotherapie oder eine Bestrahlung hinter sich haben. Weitere Stressoren, die zu chronischen Erschöpfung führen, können ein Unfall, eine Operation, starke psychische Belastung (auch Trauma), chronische Infekte und Tumorerkrankungen sein. Eine weitere Form der Multisystemerkrankung ist die Fibromyalgie, die sich durch schubartige Schmerzen

in Muskeln und Gelenken kennzeichnet. Symptome:

• Extreme Erschöpfung, keine Erholung durch Schlaf. • Schlafstörungen
• depressive Verstimmungen
• Konzentrationsstörungen

• Infektanfälligkeit
• chronische Schmerzen

Maßnahmen:

• Ermittlung des individuellen Hormonprofils und ggf. Ausgleich von Hormonstörungen
• Ermittlung von Noradrenalin, Adrenalin, Dopamin, Serotonin, sowie Cortisol und ggf. Ausgleich bei Mangel • Immunsystem, suchen nach Ursachen einer Silent Inflammation.
• Strategie zur Stressverarbeitung, sozialer Umfeld, etc.