Beschwerden bei Männern und Frauen

Prävention für Männer

Männer gehen nicht gerne zum Arzt. Sie brauchen das nicht, denn sie werden nie krank. Sie kennen keinen Schmerz und auch wenn der Arm ab ist der Bein ab ist , kämpfen weiter mit dem Kopf unter dem Arm.

Ist Präventivmedizin ein Thema für Männer?
In einer großer Automobilfirma in Deutschland , hat man einen Stresstest durchgeführt. Die Teilnehmer waren Männer zwischen 35 und 45 Jahre Alt , alle in Führungspositionen tätig. Der Test beinhaltet einen Fragenkatalog über das Subjektive Wahrnehmung von Stress, Umgang mit Stress ,die subjektive Schlafqualität. Im zweiten Teil hat man labordiagnostisch die Stressparameter ( Cortisol tagesprofil, die Neurotransmitter Adrenalin und Noradrenalin bestimmt. Mittels der HRV ( Herzratenvariabilität) hat man die Schlafqualität objektiviert. Die Ergebnisse waren verblüffend: Im Fragenkatalog haben fast alle Teilnehmer angegeben, dass sie keine Probleme mit Stress haben, können Stress gut verarbeiten und schlafen gut.

Die Messungen zeigten aber ein ganz anderes Bild: eine Erschöpfung der Nebennierenhormon als Zeichen der Stressbelastung. Die HRV zeigte, dass während der Nacht keine Regeneration statt fand.
Die Teilnehmer sollten dringend etwas unternehmen, bevor es zu ernsthaften Erkrankungen kommt. Es sind die Maßnahmen in Rahmen der Präventivmedizin. Überzeugt?

Prävention für Frauen

“ Der Körper einer Frau ist wie eine Schweizer Uhr“ sagte mal Prof. Johannes Huber aus Wien, sehr “ teuer und störanfällig“ . Warum ist es so? Die Evolution hat das so eingerichtet, während der Schwangerschaft und auch Jahre danach. Denn wie soll eine Mutter wissen, ob die Nahrung für ihr Kind nicht verdorben ist, wenn sie das scharfe Geruchssinn nicht hätte? Der scharfe Instinkt der Frau bleibt erhalten, auch wenn die Schwangerschaft lange vorbei ist.

Frauen spüren jede Hormonschwankung, jeder Ungleichgewicht im Körper. Sie fühlen, wann etwas nicht stimmt. In diesem Lebensanschnitt steigt die Zahl der verschreibenden Antidepressiva , Schlafmittel exponentiell an. Es ist dann Zeit Schritte zu unternehmen, die über das Spektrum der klassischer Schulmedizin hinausgeht, denn ein „Blutbild“ sagt nur etwas über das Blutbild , nicht mehr und nicht weniger.